Freudenhaus

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Ein Freudenhaus, auch genannt Bordell (in der Umgangssprache oft als Puff bezeichnet), ist ein Etablissement, in dem erotische Dienstleistungen gegen Geld angeboten werden. Im Allgemeinen bezeichnet ein Bordell oder Puff eine Einrichtung, die meist von männlichem Klientel genutzt wird. Die Männer – auch genannt Freier – besuchen das Freudenhaus, um sich gegen Geld von Frauen, die dort als angemeldete Arbeitnehmerinnen angestellt sind, erotisch zufriedenstellen zu lassen.

Von den Frauen, die man auch als Prostituierte bezeichnet, gibt es oftmals verschiedene Angebote, die von erotischen Tänzen über Küsse, verschiedene sexuelle Praktiken und Techniken bishin zum Geschlechtsverkehr reichen. Bezahlt wird dabei je nach in Anspruch genommener Dienstleistung beziehungsweise nach Zeit, die im Bordell beziehungsweise mit der Prostituierten verbracht wird. Je nach dem, welche Techniken der Freier bevorzugt, kann so ein Besuch verschieden teuer werden. Oftmals stehen für verschiedene Vorlieben im Bordell auch verschiedene Frauen zur Verfügung.

Räumlich aufgeteilt ist das Freudenhaus zumeist in einen Barbereich, in dem Getränke serviert werden und sich Freier und Prostituierte zunächst kennen lernen, eine Tanzfläche auf der zumeist einige Tänzerinnen an Stangen beziehungsweise auf einer kleinen Bühne tanzen, und sogenannte Séparées, in die sich die Freier dann mit den von ihnen gewählten Damen zurückziehen können, um die erotischen Dienstleistungen privat in Anspruch zu nehmen. Diese Séparées sind meist kleinere Zimmer, in denen zumindesten ein Doppelbett zur Verfügung steht. Je nach Art des Puffs kann es auch sein, dass die Zimmer thematisch eingerichtet sind, um so verschiedenen Vorlieben der Freier gerecht zu werden.

Das Freudenhaus trägt seinen Namen deshalb, weil der Geschlechtsverkehr beziehungsweise die erotische Dienstleistungen, die von den Damen geboten werden, bei den männlichen Klienten äußerste Freude auslösen soll. Sehr wichtig ist in einem Puff dabei vor allem die Anonymität, mit der die Freier behandelt werden. Auch die Prostituierten tragen im Puff nicht ihre wirklichen Namen sondern können sich meist einen Spitznamen aussuchen, der oft schon einen ersten Aufschluss über die von ihnen geleisteten erotischen Services gibt.

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