Flogger | Flogging

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Die Riemenpeitsche oder kurz Flogger, wird gerne als Werkzeug bei diversen BDSM Praktiken eingesetzt. Dabei ist sie bekannt als die zärtliche, liebevolle Variante des Auspeitschens, auch Flogging genannt.
Diese Peitsche zeichnet sich durch mehrere, meist aus Lederstreifen gefertigte Enden aus, die mehrere Spielarten zulassen. Sanfte Möglichkeiten sind das Streicheln mit den Enden über Rücken, Oberschenkelrückseiten und Po. Beim Flogger mit weichen Lederriemen besteht keine wirkliche Verletzungsgefahr, womit diese Peitsche auch gern außerhalb des BDSM zum Einsatz kommt.

Wichtig beim sogenannten Flogging dem Spiel mit der Riemenpeitsche ist, dass eine Hand den Griff hält, die andere die Riemen, damit diese nicht zu weit auseinander gehen. Dies lässt besseres und genaueres Zielen zu. Zudem wird so vermieden, dass Stellen getroffen werden, die ungewollte Reaktionen auf die Schläge hervorrufen. Kurz vorm Aufprall werden die Riemen natürlich losgelassen. Durch die geringe Schmerzintensität ist sie ideal für den Einstieg in BDSM geeignet. Bei Steigerung der Schlagstärke sind Rötungen und Striemen möglich, bis hin zu Blutergüssen. Diese verschwinden jedoch schnell wieder und rufen keine langen schmerzhaften Beschwerden hervor. Besonderer Reiz für den dominanten Partner dürfte das erzeugte Geräusch sein, welches bei jedem Peitschenschlag entsteht.

In der Szene wird der Flogger gern als Kuschel-Peitsche bezeichnet, was beim Standardmodell mit weichen Lederriemen durchaus Berechtigung findet. Jedoch sind auch Modelle mit harten oder geflochtenen Leder- oder Latexriemen erhältlich bis hin zu Eisenketten, die deutlich mehr Schmerz mit sich bringen.

Wird mit der Riemenpeitsche gearbeitet wird dabei vom Flogging gesprochen. Besonders gerne werden damit Schläge auf empfindliche Körperstellen gegeben. Diese sind Rücken, Po, Oberschenkelrück- und -innenseiten, Vagina und Hoden. Doch auch ohne Schläge kann der Flogger zu einem anheizenden und erregenden Spielzeug werden. Durch Streichen mit den Peitschenenden über erogene Zonen kann das Vorspiel um eine neue, spannende Reizart erweitert werden. Sollte dann doch das Schlagen mit der Riemenpeitsche ausprobiert werden, finden viele Gefallen an dieser sanften Art, selbst wenn ansonsten nicht auf Schmerz gestanden wird.