Fesselspiele

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Fesselspiele, die auch als Bondage bezeichnet werden, sind eine erotische Spielart, die sowohl Paare beim Vanillasex durchführen, wie auch im BDSM-Bereich. Damit die Fesselspiele den erhofften erotischen Kick bieten, sollten beide Partner freiwillig und ohne Zwang mit der Verwendung der Fesseln einverstanden sein. Das Vertrauen beim Bondage ist wichtig, denn nur, wenn sichergestellt ist, dass die Grenzen, die nicht überschritten werden sollen, akzeptiert werden, kann ein entspanntes Sexspiel beginnen. Müssen Sie aber fürchten, dass während der gemeinsam verabredeten Fesselspiele ein Missbrauch stattfindet, wäre die Freude am gefesselten Sex sehr schnell zu Ende.
Bondage kann bei einfachen Handschellen und Fesseln beginnen und bei Fessel- und Knotenkünsten am ganzen Körper enden. Auf viele Fetischisten üben Fesselspiele einen ganz besonderen Reiz aus. Dem Partner vollkommen ausgeliefert und unterworfen zu sein, weckt mehr Sexfantasien bei Frauen und Männern, als offiziell zugegeben wird. Es ist der Reiz des Verbotenen, der beim Bondage eine gewisse Faszination ausübt. Die Möglichkeit, vom Sexpartner ungeniert angeschaut, angefasst, stimuliert, geleckt und penetriert zu werden, erregt nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Selbst der passive Betrachter, der sich Fesselspiele aus der Ferne anschaut, entweder in Videofilmen oder im Swingerclub, kann sich diesem faszinierenden Anblick nicht entziehen. Bondage-Sex ist keine Alltagsbeschäftigung, sondern immer ein Highlight, mit anfangs unbekanntem Ende.
Die heißen Fesselspiele können zur Steigerung der Lust mit verbundenen Augen durchgeführt werden. So ist für den gefesselten Part nicht ersichtlich, ob im nächsten Moment eine Stimulation mit dem Nervenrad, einer Feder, den Fingern, der Zunge oder dem Geschlechtsteil des Sexpartners spürbar ist. Die Spannung steigert nicht nur die Lust auf mehr, sondern auch die Erregung. Paare, die im Alltag nie erleben, wie die Gleichberechtigung zwischen ihnen aufgehoben wird, haben beim Bondage die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln, die im Alltag nicht möglich sind. Nicht immer ist zwangsläufig ein und derselbe Partner dominant, Fesselspiele werden auch gerne von „Switchern“ ausgelebt, die bei Bedarf zwischen der devoten und dominanten Rolle wechseln. Wird Bondage mit unbekannten Geschlechtspartnern durchgeführt, ist die Anwesenheit einer vertrauten Person genauso empfehlenswert, wie die Vereinbarung von einem Stoppwort.