Dressur

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Die Dressur wird im BDSM- Bereich eingesetzt, um einen Sklaven oder menschliche Tiere zu erziehen. Gerade bei Einsteigern in die Szene, die sich einem erfahrenen Dom oder einer erfahrenen Herrin hingeben, wird diese Praktik eingesetzt, um in den jeweils geltenden Regeln optimal zu agieren. Natürlich kann dies auch bei erfahrenen Subs, die bereits abgerichtet wurden, eingesetzt werden, um neue Verhaltensregeln aufzustellen und die BDSM-Beziehung weiter zu festigen. Wie bei jeder Praktik im Bereich der Dominanz und Unterwerfung, geschieht auch die Dressur einvernehmlich. Dies bedeutet, dass sich der Sklave oder im Petplay das Tier, bereits dazu bereit erklärt hat, die Herrschaft des dominanten Partners anzuerkennen.
In den dressierenden Spielen werden bestimmte Riten und Regeln eingeübt, die für den Sklavendienst oder das animalische Rollenspiel von Nöten sind. Dies sind u.a. das Einhalten von gesetzten Grenzen, das befolgen von Anweisungen und das unterwürfige Verhalten in jeglichen Situationen, die der Herr oder die Herrin wünscht.
Beim Petplay kommt das spezifische Training der typischen Verhaltensweisen des jeweiligen Tieres – meist Hund oder Pferd – hinzu. So gehört zum Dressieren dazu, dass der unterwürfige Part sich auf allen Vieren fortbewegt und Gehorsam erlernt.
Ob beim Petplay oder bei der Sklavenabrichtung erfolgt das Training dem Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche. Wird ein Verhalten gezeigt, dass dem Dom gefällt und als gut eingestuft wird, folgt eine Belohnung. Findet Fehlverhalten statt wird dies mit Bestrafung honoriert. In beiden Fällen, je nach individuellen Vorlieben und Abneigungen des Subs, können diese unterschiedlich ausfallen. Von Schmerzen, über Einsperren bishin zum Verrichten ekelauslösender Arbeiten, ist alles möglich.
Dressur wird auch von Huren, diese dann als Domina bezeichnet, gegen Geld angeboten. Die devoten Männer erleben dabei ihren sexuellen Genuss über die praktizierte Unterwürfigkeit gegenüber der Herrin. Beliebte Spielzeuge bei der Dressur sind Dressurgerten, Paddel, Halsband und Leine, Käfige und diverse Riemen.
Ziel der Dressur ist die Befriedigung beider Partner. Diese wird erlangt durch das gewünschte Verhalten, sowie die Ausübung diverser Sex- oder Züchtigungspraktiken.