Bisexualität

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Die Bisexualität gehört zu den drei großen, am weitesten verbreiteten sexuellen Orientierungen: Heterosexualität, Homosexualität und eben die Bisexualität. Die Heterosexualität konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Personen unterschiedlichen Geschlechts, die Homosexualität auf die gleichen Geschlechts und die Bisexualität auf sexuelle und zwischenmenschlichen Beziehungen zu beiden Geschlechtern. Bisexuelle Menschen werden sowohl durch die Reize des männlichen, als auch durch die Reize des weiblichen Geschlechts, angeregt. Partnerschaftliche und sexuelle Beziehungen zu beiden Geschlechtern sind hier möglich.

Rein schematisch gedeutet funktioniert Bisexualität nach einem „Entweder-oder-Prinzip“ oder nach einem „Sowohl-als-auch-Prinzip“. Beide Möglichkeiten sind verbreitet. Entweder führt die Person eine Beziehung zum gleichen Geschlecht, oder zum anderen Geschlecht. Bisexuelle Paare führen auch ihr ganzes Leben eine monogame Beziehung zu einem Partner des gleichen Geschlechts, sind aber trotzdem nicht als homosexuell zu bezeichnen, da sie auf die sexuellen Reize des anderen Geschlechts trotzdem noch reagieren. Innerhalb einer Partnerschaft kann es jedoch trotzdem zu sexuellen Kontakten zum anderen (oder gleichen) Geschlecht außerhalb der Partnerschaft kommen. Sowohl, als auch. So entstehen auch Beziehungen mit mehr als zwei Partnern.

Genau messbar ist die Anzahl der Personen, die bisexuell sind, nicht. Einige stehen offen zu ihrer Sexualität, andere verbergen diese. Doch allgemein ist die Gruppe Bisexueller wohl die kleinste der drei großen sexuellen Orientierungen. Nach den Heterosexuellen und Homosexuellen machen Bisexuelle etwa ein bis drei Prozent der Bevölkerung aus.